Bis ins hohe Alter
Autor: Michael | Kategorie: Blog-Vorstellungen
27. Mai 2009
Der Beruf des Altenpflegers ist selbst noch nicht in die Jahre gekommen. Ganz im Gegenteil, gerade erstmal im Teenageralter angelangt, kämpft die Altenpflege um individuelle Anerkennung inmitten etablierter Berufsriesen. Die Krankenpflege ist ein solcher Riese. Aber nicht jeder Kranke ist auch alt - und nicht jede alte Person ist krank. Aber man muss wohl selbst in die Zielgruppe hineinwachsen um den feinen Unterschied schätzen zu lernen.
Besonderheit #1: WER ?
Jeder, der im hohen Alter gepflegt wird, war schon lange auf diesem Planeten unterwegs. Es gibt zahlreiche Erfahrungen, die ihn zu dem gemacht haben, der er ist. Der Altenpfleger interessiert sich für all diese Geschichten. Er fertigt keine Ware ab, er nummeriert keine Klienten - in der Altenpflege werden Individuen betreut und als solche behandelt. Mit Namen, mit Rücksicht, mit Ausdauer, mit Geduld, mit Respekt, mit Würde - mit all dem was sich das hohe Alter nach all den vielen Jahren verdient.
Besonderheit #2: WIE ?
Nach einer langen und intensiven Ausbildung ist der Altenpfleger in der Lage, Personen, die ins Alter gekommen sind, im Alltag zu unterstützen. Speziell wenn diese noch ein eigenes Zuhause haben, ist das eine Herausforderung für den Altenpfleger. Der Pflegebedürftige darf nicht in seiner Selbständigkeit eingeschränkt werden. Professionelle Pflege dient der Selbständigkeit - sie erhält diese und ist manchmal sogar in der Lage, diese zu verbessern.
Besonderheit #3: WIE LANGE ?
In Betreuungseinrichtungen findet die Pflege rund um die Uhr statt, Hausbesuche sind zeitlich kürzer. Die Qualität sollte darunter nicht leiden. Aber was die Altenpflege ganz besonders auszeichnet, ist die Tasache, dass sie nicht mit der Genesung des Patienten endet. Personen, die bis ins hohe Alter der Pflege bedürfen, nehmen diese in Anspruch, bis sie ihre Augen für immer schließen. Zufriedene Augen - dank einer guten professionellen Altenpflege.


