Wenn Sie sich auch zu den iPad-Nutzern zählen, dann ist diese Nachricht auf jeden Fall sehr interessant für Sie. Denn Apple hat jetzt die finale Entwicklerversion von dem Mobilbetriebssystem iOS 4.2 freigegeben. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird diese Version als “Golden Master” bezeichnet.
Wobei es das Update wirklich in sich hat, denn damit gelangen Sie in den Genuss von neuen Funktionen, die bislang lediglich die Besitzer von einem iPhone, und einem iPod Touch genießen konnten. So steht Ihnen jetzt ein überarbeiteter E-Client ebenso zur Verfügung, wie Multitasking, und auch das Game Center (Spiele-Netzwerk). Als sehr nützlich dürfte sich ebenfalls die neue Druckfunktion, Air Print, herausstellen. Ein anderes, nettes Feature sind außerdem die weiteren zusätzlichen Bildschirmhintergründe sowie die SMS-Signaltöne.
Aber es gibt noch etwas neues Altes, dass bei dem Update mit von der Partie ist. Hierbei handelt es sich um die AirPlay-Anbindung von einigen Apps wie zum Beispiel Youtube. In der vorangegangenen Version wurde diese entfernt, doch nun ist sie wieder mit dabei. Immerhin ermöglicht Ihnen diese Anbindung das Streaming von Musik, Videos sowie Fotos; und zwar per WLAN. Jetzt finden Sie auf der Multitasking-Leiste, die überarbeitet wurde, eben nicht nur die Regler für Lautstärke, Helligkeit, und die Schaltflächen für die Mediensteuerung, sondern ebenfalls einen AirPlay-Knopf. Diesen können Sie je nach Wunsch aktivieren. Des weiteren müssen Sie nun beim Einrichten von einem MobileMe-Konto nicht mehr den MobileMe-Benutzernamen eingeben, sondern die Apple ID. Wobei das Erscheinen von der finalen Version aber noch im Monat November geschehen soll. Somit müssen Sie darauf nun auch nicht mehr lange warten.
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4. November 2010
Zwei außergewöhnliche Menschen entdecken das außergewöhnliche Material und erhalten dafür 2010 den Physik-Nobelpreis.
Da kann man den beiden nur gratulieren! Nicht nur wegen des Preisgeldes in Höhe von umgerechnet 1 Million Euro. Ich ziehe meinen Hut vor Andre Geim und Konstantin Novoselov, zwei Männern deren Forschungen in die Geschichte eingehen werden. Dabei haben sie anscheinend immer ihre kindliche Art behalten. Bei sogenannten „Freitagabend-Experimenten“, die ca. 10 % ihrer Forschungsarbeit ausmachen, haben sie eher zufällig die Verbindung der Kohlenstoffatome zu einem stabilen Bienenwabennetz entdeckt. Theoretisch war es immer möglich, aber erst vor sechs Jahren wurde der Schritt in die Praxis vollzogen. Die Forscher zogen Klebeband von einem Stück Graphit ab und verdünnten die gewonnene Graphitschicht indem sie sie wieder und wieder mit neuem Klebeband abzogen. Irgendwann war nur noch eine Dicke von einem einzigen Atom übrig. Selbst hatten Geim und Novoselov gar nicht mit einem Erfolg gerechnet. Die meisten solcher Spaßexperimente misslangen – dieses nicht!
Und das Graphen selbst? Sie können es sich so vorstellen: Bleistiftstriche auf einem Stück Klebeband, dennoch absolut stabil: Graphen ist 100mal härter als Stahl, bei einer Lichtdurchlässigkeit von ca. 2,3 % quasi durchsichtig und so dünn wie ein Atom. Dank der hinzukommenden elektrischen Leitfähigkeit stehen der Weiterentwicklung in unzähligen Bereichen die Türen offen. Ein neuer Computerchip wurde bereits entwickelt. Auf einer Hängematte aus Graphen könnte es sich eine Katze bequem machen. Plastik könnte leitfähig gemacht werden. Zusammenrollbare Touchscreens sind wahrscheinlich nur noch einen Steinwurf entfernt.
Es gibt unzählige Einsatzmöglichkeiten! Hoffentlich sucht niemand nach einer verwerflichen Möglichkeit die neue Forschung umzusetzen…
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6. Oktober 2010
Erstmalig ging der Musiksender im Jahre 1981 in den USA auf Sendung. Ende der 90 er Jahre kam er dann nach Deutschland.
Der Musiksender will sein Programm ab Januar 2011 auf ein Abo-Modell umstellen, so kommen nur noch zahlende Kunden in den Genuss des Senders. In Zukunft kann der Sender dann ausschließlich als Abo über Satelliten-, Kabel- und Breitbandplattformen empfangen werden. Die Ausstrahlung im frei empfangbaren Fernsehen wird dann komplett eingestellt.
Der bislang noch werbefinanzierte Sender ist der erste in Deutschland etablierte Sender der sein Geschäftsmodell auf ein solches Bezahlmodell umstellt.
Der Markt für Bezahlfernsehen in Deutschland allgemein recht schwierig, und Experten sind äußerst skeptisch, ob es sich hierbei um einen klugen Schachzug handelt.
Die Zielgruppe des Senders liegt zwischen 14 und 29 Jahren. Es ist ausgesprochen fragwürdig ob Jugendliche, die ohnehin wenig Geld zur Verfügung stehen haben, bereit sind für ein solches Angebot zu zahlen.
Der Grund für diese gravierende Änderung liegt darin, dass das Unternehmen sich dadurch in Zukunft eine besser ausbalancierte Verteilung der Erlöse erhofft.
Im Gegenzug dazu soll der Schwestersender Viva weiter ausgebaut werden und bleibt auch weiterhin frei empfangbar bleiben. Die erfolgreichsten Formate des Senders sollen dann zukünftig dort ausgestrahlt werden.
Gleichzeitig mit dem Wegfall aus dem Free-TV wird das Unternehmen einen neuen Sender an den Start bringen. MTV brand new, auch dieser wird ausschließlich im PAY-TV empfangbar sein. Auf diesem Sender soll ausschließlich Musik gespielt werden, der Schwerpunkt wird dabei auf neuen Hits liegen.
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4. Oktober 2010